Asylbewerber durch Angebot freier Arbeitsstellen

und durch gemeinnützige Jobs besser integrieren

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Thürauf,

die Schwabacher FDP begrüßt die Entscheidung des Bundesrates, dass Asylbewerber künftig bereits nach drei Monaten in Deutschland eine Arbeitserlaubnis bekommen. Bislang durften sie neun Monate lang nicht arbeiten. Hiermit beantragen wir, diese neue Regelung rasch auch in Schwabach für eine bessere und schnellere Integration von Asylbewerbern zu nutzen. Zu diesem Zweck bitten wir um Einrichtung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe von Stadt und Arbeitsamt, die ausloten soll, in welchen Bereichen des Arbeitsmarktes in der Region es sinnvoll ist, gezielt Arbeitsplätze an Asylbewerber zu vermitteln, da kaum oder keine einheimischen Kräfte für offene Stellen zu finden sind.

Zweitens beantragen wir zu prüfen, in welchem Umfang die Stadt über den freien Arbeitsmarkt hinaus gemeinnützige Tätigkeiten für Asylbewerber anbieten kann, die dazu beitragen sollen, die Asylbewerber besser zu integrieren, zum Beispiel in Form von 1-Euro-Jobs. Dies hätte aus unserer Sicht eine mehrfache positive Wirkung:

Viele Asylbewerber möchten gerne arbeiten, durften dies aber bislang nicht. Mit dem Angebot gemeinnütziger Tätigkeiten durch die Stadt könnte den Menschen in einer sehr schwierigen Lebenssituation eine sinnstiftende Beschäftigung angeboten werden. Zudem würde die Akzeptanz und Integration von Asylbewerbern in der Bevölkerung dadurch gestärkt, ohne dass eine Konkurrenz zu einheimischen Arbeitssuchenden entsteht.

Bereits im Voraus vielen Dank für Ihre Bemühungen!

Mit freundlichen Grüßen,

Axel Rötschke

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